INFORMATIK2016 presents: The Junior Fellows 2016

Wir freuen uns sehr, auf der INFORMATIK 2016 auch die Junior Fellows 2016 offiziell und mit ihren Arbeitsgebieten vorstellen zu dürfen. Die Gesellschaft für Informatik GI ernennt seit 2013 jährlich einige wenige herausragende junge Informatikerinnen und Informatiker zu Junior Fellows – quasi als Vorbilder und Botschafter/innen der Informatik.

Im Rahmen der Akademischen Stunde am Tag der Informatik wird den ‘frisch gebackenen’ Junior-Fellows die Urkunde überreicht; am Donnerstag, den 29.9. präsentieren sie sich mit ihren Forschungsgebieten erstmals in einer eigenen Sitzung. Deren Moderation übernimmt der derzeitige GI-Präsident Peter Liggesmeyer persönlich.

Das Beitragsbild ist auch der Jahreszeit angepasst. Glück hat, wer im Moment einen Sprung ins kühle Nass rund um Klagenfurt wagen kann.

 

INFORMATIK 2016: Bunt wie ein Osterstrauß

Vielfältig und bunt ist das diesjährige Programm der INFORMATIK2016. Mit diesem Blog werden Sie zum Insider. Denn wir wollen damit helfen, die für Sie spannendsten Workshops, Tutorien oder Vorträge zu finden oder einen Seitenblick auf Land und Leute zu werfen. Das INFORMATIK 2016 Team wünscht Ihnen ein schönes und entspanntes Osterwochenende!

 

INFORMATIK 2016 – Hauptvortrag ‘Forschung ohne Informatik – geht das?’

Am Tag der Informatik (28.09.2016) erwarten Sie auf der INFORMATIK2016 spannende Hauptvorträge, die wir hier in diesem Blog kurz vorstellen wollen.

Den Anfang machen wir heute mit Andreas Reuter und seiner Fragestellung ‘Forschung ohne Informatik – geht das? ‘.

Soviel sei schon von seiner Antwort darauf verraten: ‘Man könnte im klassischen Radio-Eriwan-Stil antworten: „Im Prinzip ja, aber …“ , und dann käme eine ziemlich lange Liste von Ausnahmen.’

Es sei ja unstreitig, dass von der Informatik entwickelte Werkzeuge in fast allen Wissenschaftsgebieten eingesetzt werden. ‘Nach einigen Studien entfallen in wissenschaftlichen Großprojekten mittlerweile 25%-50% der Gesamtkosten über die Projektlaufzeit auf die Entwicklung der (projektspezifischen) Software-Werkzeuge.’ Aus methodischer Sicht könne festgestellt werden, dass Software-Werkzeuge „Experimente“ ermöglichen, die in der Realität nicht möglich wären (Simulation), und dass sie die Analyse von Datenmengen erlauben, die auf keine andere Weise verarbeitet werden könnten.

In diesen Aufzählungen sei aber immer von „Werkzeugen“ die Rede, wenn es um den Beitrag der Informatik geht.

‘Heißt das, dass die Informatik „nur“ eine Hilfswissenschaft ist, die anderen Disziplinen ermöglicht, ihre Arbeiten schneller, besser, effektiver zu erledigen? Auch wenn das nicht grundsätzlich schlecht ist, muss man doch fragen, ob es über die Bereitstellung von Werkzeugen hinaus genuin „informatische“ Beiträge zum Methodenvorrat der „Computational Sciences“ gibt.’  Diese Frage wird der Vortrag aus verschiedenen Perspektiven diskutieren.